Kinderrechte als Stoff und Erlebnis

Schüler vom Mühletobel beteiligten sich am Schweizer Unicef-Tag

Rorschach. Die Schüler einer 6. Primarklasse des Schulhauses Mühletobel befassen sich mit den Kinderrechten, wie sie die UNO auf Antrag ihrer Unterorganisation Unicef 1989 festgeschrieben hat. Anstoss gab der Tag der Kinderrechte von Unicef Schweiz.

Jetzt sind diese Rorschacher Schüler daran, ihre Erkenntnisse festzuhalten, so für die Schülerzeitung und für die Internet-Homepage ihres Schulhauses. Begonnen hatte ihre Arbeit schon vor dem Kinderrechtstag. Dem Aufruf von Unicef folgend, beschafften sie Informationen über die Kinderrechte, auch aus dem Internet, und fertigten eine Unicef-Fahne, welche die Kinderrechte symbolisiert.

Sie fügten zehn Teile als Symbole für die zehn Rechte zu einer Weltform; ein Teil ist noch nicht ganz eingefügt, weil die Kinderrechte noch nicht voll verwirklicht sind. In aller Frühe gings dann am Sonntag per Bahn nach Basel zum Treffen von 300 Kindern aus der ganzen Schweiz (als weitere Klasse aus der Ostschweiz war zum Beispiel eine von der Oberstufe St. Gallen beteiligt).

In Workshops befassten sich die Schüler mit dem Thema in Bereichen wie Theater/ Tanz/Ballett, Medien oder Politik. Dabei spürten sie auch der Frage nach, was sie als König oder als Bundesrat tun würden, die bereits Thema einer Umfrage von Unicef Schweiz bei etlichen tausend jungen Leuten war.

Bundesrat Deiss wandte sich an die Teilnehmer, und sie konnten mit Nationalräten diskutieren. Beeindruckt zeigten sich die Rorschacher von der St. Gallerin Lucrezia Meier-Schatz, die mehrsprachig begrüsste.

Was sich in den Workshops und diesen Diskussionen herausschälte, wurde von allen verdichtet zu drei Wünschen an Bundesrat und Parlament. Wie die anderen Beteiligten werden auch die Rorschacher nun beobachten, was daraus wird. So hat ihnen diese Aktion ermöglicht, intensiv an einem Thema zu arbeiten und es gemeinsam mit Kollegen aus dem ganzen Land zu erleben, zudem können sie sich nun aufgrund praktischer Erfahrungen weiter damit auseinander setzen.
fbi.
 

02.03.2002
www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=616016&bereich=o&suche=19
 


Jetzt bin ich auch nicht schlauer geworden.
Thomas