Freitag, 25. Mai 2001 / 10:35:53
Kinderkonferenz in Bern beendet
Bern: Kinderkonferenz forderte Einsatz gegen Krieg
Bern
- Sechzig Kinder haben am Freitag zum Abschluss der Kinderkonferenz in
Bern ihre Anliegen der Schweizer Delegation übergeben. Sie fordern
unter anderem einen stärkeren Einsatz gegen Krieg und Kinderhandel
und wollen mehr Mitbestimmung.
Kinder sollen ernst genommen werden, forderten
die 10 bis 15- jährigen Teilnehmenden der viertägigen Konferenz,
die zur Vorbereitung des
UNO-Weltkindergipfels von New York organisiert
wurde. So müssten insbesondere den Aussagen der Kinder bei Kindsmissbrauch
mehr Glauben geschenkt werden.
Auch in den Schulen sollen Kinder mehr Gehör finden. Kinderparlamente und -gerichte sollen für stärkeren Einfluss auf politischer Ebene sorgen. Weiter müssen nach Ansicht der Konferenzteilnehmenden die Kinderrechte verstärkt in den obligatorischen Unterricht in den Schulen einfliessen.
Die Schweizer Delegation, die die Anliegen entgegengenommen hat, wird Mitte September am UNO-Weltkindergipfel in New York teilnehmen. Dort wird diskutiert, wie die Überlebens- und Entwicklungschancen von Kindern verbessert werden können.
Grundlegend ist dabei die Kinderrechtskonvention, die im Jahr 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet worden ist. Die Rechte für unter 18-jährige sind in 54 Artikeln verankert.
Die Kinderkonferenz in Bern wurde von sieben Schweizer Kinder- und Jugendorganisationen veranstaltet. Unterstützung boten auch das Eidgenössische Departement des Innern und das Departement für auswärtige Angelegenheiten. Die teilnehmenden Kinder aus fünf Ländern sind grösstenteils in Kinderparlamenten, Schul-, Klassen- oder Familienräten aktiv.
ew (Quelle: sda)
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Bei so guter Vorbereitung kann praktisch
nichts mehr schief laufen.
Thomas