Ihren Selbstmord hatte sie per SMS angekündigt. Die Mutter wurde mit ihren Kindern in einem Wald gefunden. Alle sind tot.
ALTÖTTING. Eine seit Tagen gesuchte Mutter ist am Donnerstag zusammen mit ihren beiden Kindern in einem Wald bei Altötting tot aufgefunden worden. Die 30-Jährige hatte ihren Selbstmord und den Tod der neun und vier Jahre alten Kinder ihrem Freund per e-Mail und SMS angekündigt. Dann war sie mit dem Auto spurlos verschwunden. Daraufhin löste die Polizei eine Großfahndung aus.
Die Frau hatte offenbar die Autoabgase
ins Wageninnere geleitet und sich mit ihrer vier Jahre alten Tochter und
dem neunjährigen Sohn vergiftet, sagte ein Polizeisprecher. Als Anlass
für die Verzweiflungstat der 30-Jährigen aus Winhöring bei
Altötting wird der Streit um das Sorgerecht für die Kinder angenommen.
Der Sohn stammt aus der geschiedenen Ehe der Frau, die kleine Tochter aus
einer inzwischen aufgelösten Beziehung zu einem anderen Mann.
(dpa)
19. Jul 2001
www.netzeitung.de/servlets/page?section=2&item=153066
Schrecklicher Fund im Wald
Mutter macht Drohung wahr und geht mit Kindern in den Tod
Altötting (lb).
Eine seit Tagen gesuchte Mutter ist am Donnerstag zusammen mit ihren beiden Kindern in einem Wald bei Altötting tot aufgefunden worden. Die 30-Jährige hatte ihren Selbstmord und den Tod der neun und vier Jahre alten Kinder ihrem Freund per E-Mail und SMS angekündigt. Dann war sie mit dem Auto spurlos verschwunden. Daraufhin löste die Polizei eine Großfahndung aus, die auf Europa ausgedehnt wurde.
Die Polizei fand das Auto der Frau am Donnerstagnachmittag in einem dichten Waldstück und identifizierte die darin liegenden drei Leichen zweifelsfrei. Es gebe keine Hinweise auf Fremdverschulden, teilte ein Sprecher der Polizeidirektion Traunstein mit. Die Frau hatte offenbar die Autoabgase ins Wageninnere geleitet und sich mit ihrer vier Jahre alten Tochter und dem neunjährigen Sohn vergiftet, sagte der Polizeisprecher weiter.
Die 30-Jährige aus Winhöring bei Altötting hatte ihrem Freund aus Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen am Abend des 10. Juli elektronisch mitgeteilt, sie werde sich umbringen. Als Anlass für die Verzweiflungstat wird der Streit um das Sorgerecht für die Kinder angenommen. Der Sohn stammt aus der geschiedenen Ehe der Frau, die kleine Tochter aus einer inzwischen aufgelösten Beziehung zu einem anderen Mann.
Der Freund hatte sofort die Polizei benachrichtigt,
die eine Großfahndung in die Wege leitete. Suchtrupps konnten aber
das Auto der Frau in der Umgebung nicht finden.
20.07.2001
www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=982676723377&arid=995536442846